21. bis 22. März 2014 – Kongress „Literatur digital“ im Haus der Kulturen der Welt

Wie verändern sich Produktion, Verwertung und Rezeption von Literatur in der digitalen Wissensgesellschaft? Was bedeutet Autorschaft? Welche neuen Geschäftsmodelle entstehen? Und wie ändert sich die Praxis des Lesens, wie jene des Archivierens? Der Kongress „Literatur digital“ thematisiert diese und verwandte Fragen in einem zweitägigen Programm aus Vorträgen, Gesprächsrunden und Lesungen.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Programmflyer.

„Literatur digital“ findet am 21. und 22. März 2014 im Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin, statt. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Kongress ist eine Zusammenarbeit der Humboldt Law Clinic Internetrecht der Humboldt-Universität zu Berlin, des Fiktion e. V. und des Hauses der Kulturen der Welt. Er wird gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung.

Neuer Projektzyklus gestartet

Gestern ist der zweite Projektzyklus der HLCI gestartet. Unter Betreuung unserer Kooperationspartner arbeiten die Studierenden nun ein Semester lang an praktischen Fällen. Bei dem Start-up SmartLaw erhalten sie Einblicke in die Digitalisierung von Rechtsratgeberleistungen. Bei iRights.Lab und der Antidiskriminierungsstelle des Bundes befassen sie sich, in Kooperation mit der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte, mit Diskriminierung und HateSpeeches im Netz. PeerPractice entwickelt mit den Studierenden standardisierte contributor agreements für Free and Open Source Software. SoundCloud bietet ein Projekt zum Datenschutz an. Das Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin erarbeitet ein Konzept für Onlineausstellungen.

Weitere Informationen können Sie unserer Presseerklärung entnehmen.

Persönlichkeitsrecht 2.0: Entfaltung und Verletzung im Internet

Unter diesem Titel wird im Wintersemester 2013/2014 eine sehr interessante Veranstaltungsreihe laufen. Die rechtlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die sich aus den Möglichkeiten der Entfaltung und Verletzung von Persönlichkeitsrechten im Internet ergeben, sind vielgestaltig und bedürfen weiterer wissenschaftlicher Aufarbeitung. Die Veranstaltungsreihe bringt Wissenschaftler_innen und Praktiker_innen aus Recht und Netzpolitik zusammen, um diese Fragen disziplinenübergreifend zu diskutieren.

Die erste Veranstaltung findet am 21.11.2013 von 18-20 Uhr in Raum 213 der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit!

Weitere Informationen können Sie unserem Flyer sowie hlci.de/persoenlichkeit entnehmen.

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Neuer Kooperationspartner!

SmartLaw Die Law Clinic freut sich über ihren neuen Kooperationspartner – SmartLaw. Deren Webservice bietet die Möglichkeit, ohne Rechtskenntnisse durch das Beantworten einfacher Fragen online einen Vertrag nach den eigenen Vorlieben zu erstellen. Anstatt von Lückentexten bedient man sich dazu intelligenter Technologie. Fachjuristen überprüfen dabei ständig die Richtigkeit und Aktualität der Rechtsdokumente. Schwerpunkte sind derzeit Arbeitsrecht, Mietrecht und das persönliche Lebensumfeld. Wir sind auf die kommende Zusammenarbeit sehr gespannt.

Bewerbungsphase gestartet

Die Bewerbungsphase für den 2. Zyklus der HLCI hat begonnen. Aufgerufen sind alle Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin, die vorhaben, im nächsten Semester den Schwerpunkt 4a (Immaterialgüterrecht) zu belegen. Bewerbungen können bis zum 16. September per Mail an bewerbung [at] hlci.de eingereicht werden.

Innerhalb von zwei Semestern bekommt man einen Einblick in verschiedenste Themen rund um das weite Feld Internetrecht, wie z.B. Datenschutz, Domainrecht, Strafrecht im Internet, E-Commerce etc. Nebenher verfasst man Beiträge für unseren Blog www.hlci-kontrovers.de zu aktuellen Streitfragen. In den Semesterferien greift man einem Projektpartner in einem (anrechenbaren) Praktikum unter die Arme und hat so die Chance, in unterschiedlichste Bereiche zu schnuppern, praktische Erfahrung in diesem Gebiet zu sammeln und die unterschiedlichsten Leute kennenzulernen. Obendrauf erhält man BZQ-Punkte für das erste Semester und das zweite Semester ist gleichzeitig eine wahlobligatorische Veranstaltung im Schwerpunkt 4a. Es lohnt sich in jeglicher Hinsicht!

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Abschlussveranstaltung

Gruppenbild des 1. Zyklus

Am 19. Oktober 2012 fand das erste Treffen der Humboldt Law Clinic Internetrecht statt. Und am 12. Juli 2013 feierten wir den erfolgreichen Abschluss des ersten Clinic-Zyklus.

Nach der Eröffnungsrede von Frau Prof. Katharina de la Durantaye, richtet der Vizepräsident für Studium und Internationales der Humboldt Universität ein Grußwort an das Auditorium. Anschließend berichteten die Studierenden von ihren Projekten, die sie gemeinsam mit unseren Projektpartnern durchgeführt haben. Schwerpunkte ihrer Arbeit waren die rechtliche Beurteilung von neuartigen eBook-Formaten, die auch für blinde und sehbehinderte Menschen geeignet sind, sowie von digitalen Verlags- und Vertriebsstrukturen für Literatur. Außerdem haben die Studierenden Rechtsprobleme untersucht, die sich ergeben, wenn Unternehmen Social Media-Plattformen für Werbezwecke nutzen, und haben Creative Commons-Lizenzen sowie die Tarifsetzung der GEMA bewertet.

Im Anschluss an die Vorstellung der Projekte und der Übergabe der Zertifikate wurde der kürzlich unterzeichnete “WIPO Marrakesh Treaty to Improve Access to Published Works for Persons who are Blind, Visually Impaired, or otherwise Print Disabled” besprochen. Er soll blinden und sehbehinderten Menschen den Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken erleichtern. Dazu haben Herr Dr. Kaya Köklü vom Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht sowie Herr Hans Kaltwasser vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband von ihren Eindrücken in Marrakesch und der Bedeutung des Vertrages berichtet. Anschließend ergab sich noch ein breite Diskussions- und Fragerunde, bevor wir gemeinsam mit unseren Gästen den Abend bei einem kleinen Empfang haben ausklingen lassen.

Weitere Fotos von der Abschlussveranstaltung finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

Stimmen aus Presse und Wissenschaft:

Aufsatz in der Zeitschrift JA (Juristische Arbeitsblätter) 9/2013, S. 644ff. von Jakob Horn – Studentische Rechtsberatung in Deutschland

iRights.info vom 13. 07.2013 – Erster Jahrgang der Humboldt Law Clinic Internetrecht (HLCI) feierlich verabschiedet

Studentinnen besuchen Jahrestagung des Markenverbands

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Als Dank für ihre hervorragende Arbeit waren die Clinic-Studentinnen Hannah Mugler und Alexa Weber zur Jahrestagung des Markenverbandes eingeladen. Die Tagung fand am 26. Juni 2013 im Gasometer Schöneberg statt. Unter dem Motto „Legislaturunabhängig und überparteilich: Marke ist immer ein gute Wahl“ trafen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien, um über die aktuellen Entwicklungen in der Markenpolitik zu diskutieren. Auf dem Programm standen unter anderem Reden von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle und dem Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen Cem Özdemir.

In ihrem Clinic-Projekt haben Frau Mugler und Frau Weber für die Mitgliedsunternehmen des Markenverbandes einen Leitfaden zu den rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Nutzung von Social Media-Plattformen erstellt. Ihr Ergebnis haben sie auf einer Rechtsausschusssitzung des Markenverbandes Ende Mai präsentiert.

Anhörung zum Leistungsschutzrecht im Bundestag

Am Mittwoch, den 30. Januar 2013, besuchten die Studierenden der HLCI die Öffentliche Sachverständigen-Anhörung zum Gesetzesentwurf eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger im Rechtsausschuss des Bundestags. Da die Anhörung nicht als Livestream übertragen wurde, twitterten die Studierenden über den Twitter-Account der Clinic, um nicht anwesende Interessenten über die Argumente der Fachleute auf dem Laufenden zu halten. Eine Auswahl der Tweets der HLCI finden sich auf ZEIT ONLINE und bei Carta.

HLCI: Studierende starten Blog zum Internetrecht

Heute startet „HLCI_kontrovers“, das Blog der Studierenden der „Humboldt Law Clinic Internetrecht (HLCI)“. Es befasst sich mit aktuellen und kontrovers diskutierten Fragen des Internetrechts, mit denen die Studierenden im Rahmen der Clinic-Veranstaltungen in Berührung gekommen sind.

Die Besonderheit des Blogs ist, dass die einzelnen Themen nach einem kurzen, neutral gehaltenen Problemaufriss in je einem Pro- und einem Kontra-Beitrag diskutiert werden.
Diese Form ist konfrontativ und regt zur Diskussion an. Zugleich bietet sie die Möglichkeit, kontroverse Themen von mehreren Seiten zu beleuchten. Dadurch wird unterschiedlichen Ansichten gleichermaßen Platz eingeräumt. Das Blog ermöglicht den Studierenden, sich vertieft mit Einzelfragen des Internetrechts zu beschäftigen und ihre juristische Argumentationstechnik zu schulen, indem sie ausdrücklich die Interessen einer Seite vertreten. Die Beiträge geben daher nicht zwingend die persönliche Meinung ihrer Autorinnen und Autoren wieder.

In regelmäßigen Abständen werden von nun an auf „HLCI_kontrovers“ Beiträge der Studierenden der HLCI erscheinen.

Eröffnung der „Humboldt Law Clinic Internetrecht (HLCI)“ in Berlin

An der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin startete in der letzten Woche die „Humboldt Law Clinic Internetrecht (HLCI)“. Sie ist die erste internetrechtliche Clinic Deutschlands.

Bisher vor allem aus dem anglo-amerikanischen Rechtsraum bekannt, finden Law Clinics zunehmend auch hierzulande Verbreitung.
Studierende wirken dabei bereits während ihres Studiums aktiv an der Betreuung von echten Fällen und Projekten mit. So wird ihnen ermöglicht, ihre theoretischen Kenntnisse schon früh praktisch umzusetzen.

Die Ausbildung dauert zwei Semester. Inhalte der Vorlesungen im ersten Semester werden unter anderem die technischen Grundlagen des Internets, das Urheberrecht, die Haftung im Internet, das Internationale Internetrecht und das Presserecht im Internet sein. Außerdem werden die Studierenden die Rechtsprobleme kennenlernen, mit denen Internet-Startups zu kämpfen haben.

Die Studierenden werden an konkreten Fällen ausgebildet und auf den Umgang mit Mandanten vorbereitet, üben das Verfassen von Schriftsätzen und beschäftigen sich mit Fragen strategischer Prozessführung. In der vorlesungsfreien Zeit absolvieren sie ein Praktikum bei einem Kooperationspartner der HLCI und beginnen, an ihren eigenen Fällen zu arbeiten.

Von der pro bono-Beratung der Clinic als Kooperationspartner profitieren werden Künstler, Verleger, IT-Unternehmen, Interessenverbände und NGOs. Im Zyklus des ersten Durchgangs werden das unter anderem Hanser Berlin, das Haus der Kulturen der Welt, iRights.Lab und der Markenverband sein.

Betreut wird die HLCI von Prof. Dr. Katharina de la Durantaye, LL.M. von der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Rechtsanwälte Dr. Zohar Efroni, LL.M. (Carroll, Burdick & McDonough LLP) und Dr. Tim Engelhardt, LL.M. (JBB Rechtsanwälte) übernehmen Teile der Organisation und Durchführung.

Die Ausbildung wird von einer öffentlichen Ringvorlesung begleitet, in der renommierte Experten besonders drängende Fragestellungen des Internetrechts diskutieren. Die Organisatoren hoffen, dass die Clinic sich schnell zu einem lebendigen Forum für den Austausch von Ideen und der Entwicklung neuer rechtlicher Ansätze im Internet-Umfeld entwickeln wird.

Presseberichte:

Telemedicus vom 30.10.2012 – Universität Hamburg startet „Media Law Clinic

Telemedicus vom 29.10.2012 – Humboldt Law Clinic Internetrecht in Berlin

iRights.Lab, Pressemitteilung vom 26.10.2012 – iRights.Lab kooperiert mit erster Law Clinic zum Internetrecht in Deutschland

JBB Rechtsanwälte vom 24.10.2012 – Start der Humboldt Law Clinic Internet

AZUR vom 28.08.2012 – Berlin: Humboldt-Uni startet Law Clinic zum Internetrecht

JuS 08/2012, S. XII – HU Berlin: Eröffnung der ersten internetrechtlichen LawClinic Deutschlands

Stanford Center for Internet and Society (CIS) vom 29.06.2012 – The Humboldt Internet Law Clinic Launched